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 Sudoku Forum » Wissenswertes » Der Long String Kite und der Buttfisch mit Gruppen » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
02.05.2009, 10:33 Uhr
surbier



Hi,

Einige Spieler bei 7star sudoku erwaehnen einen
long string kite, von dem ich noch nie was gehoert
habe. Nach kurzer Suche fand ich die Site von AHR sudoku
http://www.ahr-sudoku.de/solving.php/technic/Long%20String%20Kite
mit einer Erklaerung und auch den Urheber der Namensgebung.

Fuer mich sieht das eher aus wie eine AIC mit fuenf Gliedern,
und mit nur einer Ziffer, wobei die Glieder auch Gruppen sein duerfen.
Also ein grouped turbot fish:


Quellcode:
7[49]-7[46]=7[86 und 96]-7[74]=7[79]-7[49]

Die Bedingung, dass :


Zitat:
im direkten Schnittpunkt (Z7S6)


der Kandidat nicht stehen darf, ermoeglicht die Bildung von
Kandidatengruppen in Block 8.

Im obigen Beispiel duerfte eine 7 auch in [95] und sogar in [75] stehen,
womit man sogar zwei Gruppen im turbot fish haette:


Quellcode:
7[49]-7[46]=7[86 und 96]-7[74 und 75]=7[79]-7[49]

Ein long skyscraper (den Namen gibt's nicht, den habe ich gerade erfunden) waere dann ebenfalls ein Buttfisch mit Gruppen, wenn es so ein Konstrukt gibt.

Gruss, surbier.
Dieser Post wurde am 02.05.2009 um 18:27 Uhr von surbier editiert.

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001
02.05.2009, 17:47 Uhr
KODELA



Hallo surbier,

wenn Du den Namen 'long skyscraper' erfunden hast, dann gibt es ihn auch.

Namen sind zwar Schall und Rauch, aber ganz ohne geht es auch nicht. Wir haben alle die Freiheit, uns für irgend etwas Namen auszudenken.

Das Problem ist nur, wer weiß was damit gemeint ist.

Zum Thema selbst gibt es eigentlich nur eines zu sagen:

Beim 'long skyscraper' handelt es sich um einen speziellen Fall der 'SM-Gabel', Du weißt, so nenne ich ein Konstrukt, bei dem ein Kandidat K außerhalb eines verbindenden Bereiches jeweils nur noch einmal (in den beiden Gabelspitzen) vertreten ist, wobei im Schnittpunkt der beiden Gabelspitzen K ausgeschlossen werden kann, da K im verbindenden Bereich nur einmal zugewiesen werden kann, muss K mindestens einer der beiden Gabelspitzen sicher zugewiesen werden.

Ist dieser verbindende Bereich ein Block, gilt diese Aussage auch dann, wenn K in zwei sich kreuzenden Reihen liegt und K selbst im verbindenden Block im Schnittpunkt der beiden Reihen nicht vertreten ist.

Ich hoffe, mich korrekt und verständlich ausgedrückt zu haben.

Mit freundlichem Gruß,

KODELA
Dieser Post wurde am 02.05.2009 um 18:05 Uhr von KODELA editiert.

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002
02.05.2009, 20:48 Uhr
surbier



Hi KODELA,

Ich wollte darauf hinweisen, dass der long string kite
eine mehr oder weniger unnoetige Namensneuerfindung ist,
ebenso wie mein scherzhaft gemeinter long skyscraper.
Fuer mich ist das in beiden Faellen ein grouped turbot fish.
Einmal stehen die beiden pincer (Gabelzinken) senkrecht
und das andere mal parallel zueinander.

Der Unterschied ist folgender:
Anstatt Glieder aus Einzelkandidaten zu bilden,
sind beim grouped turbot fish einige Glieder
KandidatenGruppen.

Die SM-Gabel, soweit ich mich erinnere
(korrigiere mich wenn ich mich irre) , hat keine
Kandidatengruppen. Die beiden Gabelzinken bestehen
aus Zeilen oder Spalten in denen der Kandidat genau zweimal vorkommt.
Hier beim grouped turbot fish koennen in den GabelZinken
mehr als zwei Kandidaten stehen.

Gruss, surbier

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003
02.05.2009, 23:01 Uhr
KODELA



Hallo surbier,

bei der SM-Gabel gibt es einen Basisbereich (Zeile, Spalte oder Block), in dem ein Kandidat K beliebig oft vertreten sein kann und zwei weitere beliebige Bereiche, in denen K jeweils zweimal vertreten ist. Von jedem dieser beiden Bereiche liegt eine Zelle mit K im Basisbereich und die andere außerhalb des Basisbereiches. Diese außerhalb des Basisbereiches liegenden Zellen mit K sind die Gabelspitzen. Mindestens einer dieser Gabelspitzen muss K zugewiesen werden, da im Basisbereich K nur genau einmal zuzuweisen ist. Daher kann im Schnittbereich der Gabelspitzen K mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Hier einmal die Regel, wie sie in meiner Hilfedatei steht:

Gibt es zwei Bereiche B1 und B2, in denen ein Kandidat K jeweils in genau zwei Zellen vertreten ist und liegt von diesen beiden Bereichen je eine Zelle mit K in einem gemeinsamen dritten Bereich B, dann kann in allen Zellen des Schnittbereiches der beiden außerhalb des Bereiches B liegenden Zellen von B1 und B2 der Kandidat K sicher ausgeschlossen werden.

Begründung: Da K im Basisbereich nur einmal zugewiesen werden darf, kann K mit Sicherheit nicht in beiden "innenliegenden" Zellen vertreten sein. Daraus folgt, dass K mindestens einer der beiden Gabelspitzen zugewiesen werden muss. Daraus folgt weiter, dass K in Zellen, die mit beiden Gabelspitzen in einem gemeinsamen Bereich liegen, sicher ausgeschlossen werden kann.

Mit anderen Worten, von den beiden Bereichen B1 und B2, den Gabelzinken, liegt jeweils eine Zelle im gemeinsamen Basisbereich und die zweite außerhalb des Basisbereiches. Im Basisbereich kann nicht jeder Zelle der beiden Gabelzinken K zugewiesen werden. Ergo muss K mindestens in einer der Gabelspitzen zugewiesen werden.

Ist K im Basisbereich öfters als zweimal vertreten, kann es sein, dass K beiden Gabelspitzen zuzuweisen ist. Der umgekehrte Fall kann jedoch niemals eintreten.

Nun verhält sich ein Block anders, als eine Reihe. Daher kann, wenn es sich bei den Bereichen B1 und B2, also den Gabelzinken, um Reihen handelt, die sich in einem Block kreuzen und K in der Zelle im Kreuzungspunkt der beiden Gabelzinken nicht vertreten ist, einer oder sogar beide Gabelzinken auch mehr als zwei Zellen mit K haben.

Voraussetzung ist in diesem Fall allerdings, dass es außerhalb des Basisbereiches von jedem der beiden Gabelzinken nur genau eine Zelle mit K gibt.

Hat eine Reihe (Gabelzinken) zwei Zellen mit K im Basisbereich und eine, die Gabelspitze, außerhalb, dann ändert dies nichts an der Tatsache, dass K im Basisbereich nur einmal vertreten sein kann, also entweder in einer dieser beiden Zellen, oder in der Zelle mit K des anderen Gabelzinken oder auch in einer Zelle, die im Basisbereich außerhalb der beiden Zinken liegt.

Wichtig ist nur, dass K nicht im Kreuzungsbereich liegt, denn wenn dieser Zelle K zuzuweisen wäre, könnte K in keiner der beiden Gabelspitzen vertreten sein.

Hoffentlich verstehen dies auch alle, die kein Beispiel dafür sehen. Aber der Link zu AHR-Sudoku führt zu einem solchen Beispiel. Der Autor freut sich, wenn möglichst viele seine Page besuchen.

Mit freundlichem Gruß,

KODELA

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004
02.05.2009, 23:24 Uhr
KODELA



Hallo surbier,

ein kleiner Nachtrag:

Es ist nicht einmal erforderlich, dass sich die beiden Gabelzinken in einem Block als Basisbereich kreuzen. Auch bei zwei parallel liegenden Reihen können von jeder Reihe mehr als eine Zelle mit K im Basisbereich liegen.

Mit freundlichem Gruß,

KODELA

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005
03.05.2009, 13:31 Uhr
surbier




Zitat:
KODELA postete
Hat eine Reihe (Gabelzinken) zwei Zellen mit K im Basisbereich und eine, die Gabelspitze, außerhalb, dann ändert dies nichts an der Tatsache, dass K im Basisbereich nur einmal vertreten sein kann, also entweder in einer dieser beiden Zellen, oder in der Zelle mit K des anderen Gabelzinken oder auch in einer Zelle, die im Basisbereich außerhalb der beiden Zinken liegt.
KODELA

Hallo KODELA,

Ich sehe, die SM-Gabel, schliesst den grouped turbot fish mit ein, sowohl die skyscraper als auch die kite Variante.

Also ich bleibe dabei, dass die logische Basis fuer den
sogenannnten long string kite ein x-cycle (auch
fishy cycle) der Laenge 5 mit Gruppen ist.
Die verschiedenen Benennungen dienen vornehmlich als Hilfe
zur Mustererkennung und haben als solche fuer den Sudoku
Spieler ihre Daseinsberechtigung. Eine Referenz zur
uebergeordneten Loesungsfamilie sollte trotzdem nicht fehlen.

surbier

PS

Zitat:
Der Autor freut sich, wenn möglichst viele seine Page besuchen.

Davon hat er nur Ruhm er hat ja keine Werbung eingeblendet.

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